Frauen im Fokus: Petra

Musste als Unternehmerin ihren Betrieb stillegen

Frauen im Fokus: Petra

Musste als Unternehmerin ihren Betrieb stillegen

Petra hatte sich vor 3 Jahren mit ihrer „Werkstatt3“ einen Traum erfüllt

Ich heiße Petra, bin 39 Jahre alt, gelernte Grafikerin und habe zwei Kids im Volksschul- bzw. bald Gymnasiums-Alter. Seit 12 Jahren wohne ich in der Rochusmarkt-Gegend.

Mit der Gründung der Werkstatt3 (www.werkstatt3.at) vor zwei Jahren habe ich mir einen Traum erfüllt. Wir ermöglichen Kindern ab 5 Jahren im Rahmen von Werk- und Geburtstagspartys das gemeinsame Basteln und Werken. In dem freundlichen und hellen Straßenlokal können die Kids den Umgang mit dem natürlichen Werkstoff Holz erleben. Es werden die richtige Kraftdosierung, Nutzung von Fein- und Grobmotorik und nebenbei noch Kreativität und Fantasie gefördert. Dabei kann das Geburtstagskind mit seinen Freund*innen, neben dem lustigen, gemeinsamen Erarbeiten eines zuvor ausgesuchten Werkstücks, auch gemeinsam Geschenke auspacken, Torte essen und vor allem auch viel Lachen. Der Raum ist sowohl für diese Partys, als auch für Seminare, Workshops und Pop-Ups zu buchen. Mein Geschäftslokal befindet sich (für mich persönlich sehr familienfreundlich) auch im 3. Bezirk.

Wir leben jetzt seit einem Jahr mit der Corona-Krise, die unseren Alltag komplett verändert hat. Was hat sich bei dir persönlich komplett verändert?

Der Betrieb der Werkstatt3 und der Gedanke des Zusammenkommens und des „gemeinsamen Verwirklichen eines Projekts“ wurde mit der Corona-Krise völlig obsolet. Das gesamte Sozialleben steht ja seit Beginn der Pandemie praktisch still.

Ich habe für mich die Zeit genutzt um herauszufinden, was mich erfüllen könnte. Für mich hat die Krise auch etwas Positives – ich konnte spüren, wohin es mich als Nächstes zieht und mich neu erfinden.

Natürlich ist das Beginnen einer neuen Richtung mit zwei Volksschulkindern nicht immer einfach. Mit viel Hilfe und Begeisterung für die Sache macht es aber richtig Spaß.

Hast du einen Lieblings-Ort im Dritten Bezirk? Vielleicht einen, wo du während der Corona-Krise besonders oft warst oder Kraft tanken konntest?

Durch Corona habe ich definitiv wieder mehr die Natur, und das Draußen-Sein für mich entdeckt. In meinem Grätzl bin ich besonders gerne am und um den Rochusmarkt sowie im Stadtpark unterwegs.

Auf was freust du dich besonders, wenn die Corona-Krise vorbei sein wird?

Endlich wieder Essen und Tanzen gehen zu können, einfach unter Leuten sein und verschiedenste Events zu besuchen. Einfach wieder ein Stück Freiheit zurückzubekommen.

Gibt es einen Wunsch, den du an die Politik hast?

Ich freue mich schon sehr auf die Eröffnung der Gastgärten, ich denke das ist ein guter Anfang.

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